Tipps vom 14. bis 20. September 2020

von red.
18/09/20

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Fluid Bodies

Fluide Körper sind derzeit auch verletzliche Körper. Doch waren sie das nicht immer schon, auch bevor wir uns wie jetzt am liebsten panzerten, um uns von der Außenwelt abzusondern. Die fünf Positionen thematisieren den Körper als Medium der Kommunikation und Motiv der Malerei sowie flüssig gewordener Grenzen zwischen Identitäten.

E-Werk, Eschholzstr. 77, Freiburg.
18. September bis 1. November 2020.
E-Werk

 

Jesse Darling

Jesse Darling lebt und arbeitet in London und Berlin und spricht von sich lieber in der dritten Person Plural. Darüber hinaus befassen sich Darling mit der Stadt als Brache und Sinnbild für das Scheitern eines Modernismus, der für Fortschrittsoptimismus steht. Im Kunstverein Freiburg wird dieser durch eine kaputte Achterbahn erledigt.

Kunstverein Freiburg, Dreisamstr. 21, Freiburg.
19. September bis 1. November 2020.
Kunstverein Freiburg

 

France-Lise McGurn

Wenn man bei der Malerei von France-Lise McGurn, die 1983 in Glasgow geboren wurde, an Träume denkt, hat das etwas mit den Räumen zu tun, die sie schafft. Die Körper sind alle miteinander verbunden als gäbe es keine Grenzen. Oft in Pastell gehalten, ähnelt McGurns Malweise der Zeichnung, sehr flüssig und auf die Linie konzentriert.

Pasquart, Seevorstadt 71-73, Biel/Bienne.
19. September bis 22. November 2020.
Pasquart

 

Captured in between Dys/Utopia

Derzeit hat man den Eindruck, die Gegenwart ist dystopischer als SciFi es jemals hätte imaginieren können. Ira Konyukhovas, Marc Lee und Lena Policzka jedenfalls sind Künstlerinnen und Künstler, die gegenwärtige Fragen wie das Verhältnis von Mensch und Maschine und die digitale Revolution auf der Höhe der Zeit behandeln.

Kunstverein Friedrichshafen,  Buchhornplatz, Friedrichshafen.
19. September bis 8. Oktober 2020.
Kunstverein Friedrichshafen

 

Georg Scholz

In diesem Jahr erinnert Waldkirch an den 75. Todestag von Georg Scholz. Der Kurzzeitbürgermeister von Waldkirch war in seinen Bildern und Zeichnungen ein genauer Chronist seiner Zeit und sah bereits früh, wohin Deutschland in den 1930er Jahren hinsteuerte und auf welche sozialen Gruppen die Nationalsozialisten bauen konnten.

Georg-Scholz-Haus, Schlettstadtallee 9, Waldkirch.
20. September bis 18. Oktober 2020.
Georg-Scholz-Haus