28/01/16

Land-Art

Silvia Langen hat Kunstparks in der ganzen Welt bereist

von Annette Hoffmann

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Silvia Langen: Kunst liegt in der Natur, Prestel Verlag, München 2015, 208 S., 49,95 Euro | 68 Franken
Zugegeben, das ist mal eine Recherche zum neidisch werden. Zwei Jahre reiste die Kunsthistorikerin Silvia Langen rund um den Globus, um die Kunst mit der Natur zu versöhnen. Knapp die Hälfte der Skulpturenparks, die Langen für diesen prächtig bebilderten Band porträtierte, liegt in Europa. Doch das Projekt führte sie auch zur Gibbs Farm und der Connells Bay nach Neuseeland oder nach Mexiko zum Museo Subacuático de Arte. Natürlich darf die Judd Foundation und Chinati Foundation in Marfa nicht fehlen, ebenso nicht der Skulpturengarten des Schweizer Künstlers Not Vital, aus Deutschland fand die Stiftung Insel Hombroich in Neuss Eingang. Dass es so viele wurden, genau genommen 25, ist kein Zufall. Es sind viele große Arbeiten auf dem Markt, die sich öffentliche Museen nicht leisten können. Privatsammler hingegen schon. Doch viele der in diesem Band vorgestellten Werke sind eigens für die jeweiligen Orte entstanden, entsprechend viele Geschichten stecken in den Parks. Wer es Silvia Langen nachmachen will, sollte also viel Zeit mitnehmen. 




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