09/06/13

Art Basel 2013

Vom 10. bis 16. Juni 2013 ist Basel Kunstmessenstadt

von red.

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Amalia Pica, Strangers 2008/11, Courtesy Herald St., London & Marc Foxx, Los Angeles

Vom 10. bis 16. Juni 2013 ist Basel Kunstmessenstadt

Zum 20-jährigen Bestehen leistete sich die Galerie Hauser & Wirth eigens eine Publikation – andere schließen nach dieser Zeitspanne. So sehr hat sich seit den 1990er Jahren der Markt verändert. In Berlin, so arbeitete eine Umfrage des Instituts für Strategieentwicklung heraus, die in Kooperation mit dem

Bundesverband Deutscher Galerien und Kunsthändler entstand, verdienen

20 Prozent der Galerien die Hälfte des Umsatzes, andere können sich gerade mal über Wasser halten. Es sind vor allem die Galerien mittlerer Größe, die es schwer haben, sich auf dem globalisierten Marktgeschehen zu behaupten.

Insofern kann man die diesjährige Art Basel, die Liste und die zahlreichen Nebenmessen einfach als große Feldstudie über die Selbstdarstellung des Kunstmarktes nehmen. Doch trotz des internationalisierten Auftritts und nicht zuletzt der jüngst fertig gestellten Messehalle von Herzog & de Meuron setzt die Art Basel alles daran, Kunst nicht zu einer Ware wie jede andere werden zu lassen. Um auch die breite Öffentlichkeit jenseits der In-Zirkel des Kunstbetriebs zu erreichen, wuchert dafür seit einigen Jahren kontinuierlich in die Stadt hinein.

Auch in diesem Sommer kann man so während der Messewoche im Klingental auf Schritt und Tritt auf Skulpturen und Installationen des Art Parcours stoßen und das Stadtkino mutiert zu den Art-Basel-Lichtspielen. Kaum ein Basler Quartier, in dem vom 10. bis 16. Juni nicht eine Kunstmesse ihre Pforten öffnet. Und Kunst, so hat eine Umfrage des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung herausgefunden, macht zumindest diejenigen glücklich, die sie schaffen. Künstlerinnen und Künstler gehörten zu jenen Berufen mit der höchsten Rate an Zufriedenheit. Wenn da mal im Juni in Basel nicht der Funken überspringt.




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