29/07/20

Biennale für Freiburg startet 2021

Das Ereignis versteht sich als Plattform für die Entwicklung und Vermittlung zeitgenössischer Kunst in Freiburg

von red.

Alle zwei Jahre wird in Freiburg künftig ein neues Ausstellungs- und Diskursformat stattfinden: Die Biennale für Freiburg, kurz: BFF. Die Veranstaltung, die 2021 mit ihrer ersten Ausgabe 2021 an den Start gehen wird, versteht sich laut Medienmitteilung als „eine neue Plattform für die Präsentation, Entwicklung und Vermittlung zeitgenössischer Kunst in Freiburg. Anhand wechselnder Themensetzungen widmet sie sich künstlerischen Zugängen zu drängenden gesellschaftspolitischen Fragen. Ziel sei es, stetige Bezüge zur Stadt herzustellen und einen nachhaltigen Beitrag zum kulturellen und künstlerischen Leben Freiburgs zu leisten“.

Träger der Biennale ist der Verein Perspektiven für Kunst in Freiburg e.V., der sich 2019 infolge der Schließung der Freiburger Außenstelle der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe gegründet hat. Die Biennale verstehe sich als ein „Angebot für Freiburg, das die eingehende Beschäftigung mit der Lokalität in Spannung zu außenstehenden Perspektiven setzt, welche durch die Beteiligten eingenommen werden“, heißt es weiter in der Pressemitteilung. „Die Wahl des geläufigen Akronyms BFF und worauf es verweist, sind dabei durchaus beabsichtigt: eine Verbindung basierend auf Unterstützung und Intimität, Gespräch und Ehrlichkeit, verknüpft mit dem arglosen Wunsch, dies niemals enden zu lassen – Best Friends Forever.

Kurator der ersten Ausgabe ist Leon Hösl. Er lebt in Freibug und Wien, arbeitete unter anderem für die Kunsthalle Basel, die 9. Berlin Biennale, die Secession in Wien und das kulturwerk T66 in Freiburg. Von 2015 bis 2017 war er für die documenta 14 in Kassel und Athen tätig. 2018 verbrachte er auf Einladung des Goethe Instituts eine kuratorische Residenz in Lagos, Nigeria. Als Autor schreibt er regelmäßig u.a. für das Artline Kunstmagazin.




Biennale für Freiburg