22/11/19

Gute Aussichten

Ein Spezial zu den Jahresausstellungen 2019/20. Worum geht es den Künstlerinnen und Künstlern? Was treibt sie an? Um das herauszufinden, baten wir zehn Kunstschaffende, die uns aufgefallen sind, etwas über die Arbeiten zu erzählen, mit denen sie sich am diesjährigen Panorama der Jahresausstellungen beteiligen.

von red.

Manuel van der Veen

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Manuel van der Veen, flatbag (hunters camouflage), 2019, Courtesy the artist, © Manuel van der Veen

*1990 in Viriat, Frankreich, lebt und arbeitet in Karlsruhe

In der Malerei erforsche ich eine Schnittstelle: Ware/Bild. Die Serie der „flatbags” und „paintsacks” orientiert sich an Rucksäcken, Taschen und Verpackungen. Ihr Volumen changiert zwischen prall gefüllt und platt gedrückt. Sie stellen als eine Art Relief die klassische Fragestellung zwischen Malerei und Skulptur wieder her, ohne in traditionellen Gattungen zu verhaften.

Mit malerischen Mitteln nähere ich die Objekte der wirklichen Ware an und platziere sie an verschiedenen Orten. Dort adaptieren die „flatbags” einen Kontext oder strahlen selbst auf die Umgebung aus. Sie werden dem Transport ausgesetzt – um das Begehren zu steigern. So müssen sich die Farbflächen im Wald, in der Stadt oder im White Cube behaupten.

Für mich sind die neuen Zirku­lationsmuster von Ware und Bild entscheidend. Produktion und Rezeption treten als verschränkt auf. Der Entwurf eines Werkes denkt dessen finale Darstellung als Foto bereits mit. Man geht durch die wirk­lichen Straßen auf der Suche nach Bildern zum Uploaden und das World Wide Web wird nach attraktiven Bildern durchforstet, um darüber wirkliche Objekte zu kaufen.

Mittels eines präferierten Betrachter­standpunkts erzeugen die „flatbags” ihren Bildcharakter. Er verleiht der verzerrten Form geome­trische Perfektion. Dies formuliert sich für mich als Konkurrenz zwischen analoger und digitaler Fläche. Mit der Bewegung der Betrachtenden verflüssigt sich die feste Kontur und überlässt es dem Akt des Sehens zu entscheiden: Ware, Bild, Malerei, Objekt.

Manuel van der Veen

— Regionale 20, Kunst Raum Riehen, 23. November 2019 bis 17. Januar 2020.


 

Jorinde Fischer

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Jorinde Fischer, Stileis L1, 2019, Foto: Jorinde Fischer, Courtesy Galerie Alber, © Jorinde Fischer

*1990 in Schwäbisch Hall, lebt und arbeitet in Berlin und Karlsruhe

Was von Jorinde Fischers Arbeiten abstrahlt, ist ein schwer definierbares Schön, ein beglückend-bedrückendes Jaaa ... Textilien, Industrieprodukte bilden den Ausgangspunkt von etwas, das man als Draperie bezeichnen könnte, wäre es nicht so offensichtlich entrückt von Figur, von Dekor. In synthetischer Eigenfarbigkeit präsentiert es sich, Stahl dient sichtbar oder unsichtbar als Aufhängung oder Gewicht, an Boden, Wand. Das Ergebnis oszilliert heftig, man will Wesen erkennen in diesen Hängungen, Zerrungen, Faltungen, kann es doch nicht, zu minimal ist der formende Eingriff, zu streng und klar seine Konzeption. Modell und Zeichnung bereiten den Wind für Stileis, Invisible Movement, Tension Orange, Titel wie Spaziergänge, barfuß auf Teppich­boden ...  (Text: Johannes Bierlein)

Jorinde Fischer

— Regionale 20, Kunsthalle Basel, 23. November 2019 bis 19. Januar 2020, Kunsthaus Baselland, 24. November 2019 bis 6. Januar 2020, und Kunst Raum Riehen, 23. November 2019 bis 17. Januar 2020.

 

Nina Laaf

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Nina Laaf, Ich wär so gern ein Alphatier, 2017, Installa­tionsansichten Hanna-Nagel-Preis 2018, Städtische Galerie Karlsruhe, Fotos: Heinz Pelz, © Nina Laaf

*1977 in Hilden, lebt und arbeitet in Karlsruhe

Mich interessieren Systeme im weitesten Sinne – sowohl menschlich, als auch industriell. Ich bin begeistert von Modularität, das spiegelt sich in meiner Herangehensweise.

Der modulare Charakter meiner Arbeiten ermöglicht mir, Räume zu definieren und mittels meiner Skulpturen zu beschreiben. Bewegungen werden sichtbar, Räume wollen begangen werden. Die körperliche Bewegung im Raum wird zur Extension der Skulpturen, die zu einer notwendigen Choreografie führt.

Meine künstlerische Arbeit geht sehr stark vom Material aus. Durch das Ausloten von Materialbeschaffenheit und dessen Grenzen inszeniere ich eben diese Eigenschaften, hinterfrage sie und kehre sie zum Teil um. Ich greife handwerkliche Referenzen und Techniken auf und stelle sie in einen neuen Kontext.

Es entsteht Raum für Gegenüberstellungen, in denen nicht immer das ist, was es scheint zu sein – eine Art Rollentausch betreffend Volumen, Leichtigkeit, Stabilität und Oberfläche. Durch hybride Zusammenführungen entsteht gleichzeitig Verschmelzung und Entgrenzung, die eine Ambivalenz im Arbeitsprozess erahnen lassen. Ich erzeuge Situationen fragwürdiger Stabilität und physischer Zuspitzung durch Austesten von Grenzen des Materials, sowie das Ausloten eigener körperlicher Leistung.

Ironie ist fester Bestandteil meines Repertoires, der spielerische Umgang des Arbeitsprozesses findet sich im Titel wieder.

 Nina Laaf

— Regionale 20, Accélérateur de particules, Strasbourg, 1. bis 22. Dezember 2019.

 

Sanna Reitz

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Sanna Reitz, TOPI (Social Sculpture Suburbia) in Friedheim, Kleinhüningen und Huningue, 2019,  Courtesy the artist, © Sanna Reitz

*1985 in Kaiserslautern, lebt und arbeitet in Karlsruhe

Es sind die universellen Alltagserfahrungen, die mich interessieren. Das Konstruieren von Szenerien, die zwischen Kunst und Wirklichkeit oszillieren. Bilder von Orten (non-lieu), die keine Sehenswürdigkeiten darstellen. Jene, welche wir eigentlich gar nicht wahrnehmen, mit denen wir aber leben und die sich somit unbewusst in das kollektive Gedächtnis eingegraben haben, werden von mir fotografisch festgehalten, bearbeitet und in Arbeiten rezipiert.

„TOPI (Social Sculpture Suburbia)” 2019 untersucht und thematisiert die strukturiert geometrische Beschneidung von Pflanzen zu einer Hecke – einem Abstandsgrün, mit dem wir unsere Mitwelt auf Distanz halten. Eine Hecke wird durch stetigen Handlungsaufwand in eine Form gebracht, die durch ihre geometrischen Abmessungen einen direkten Bezug zur unmittelbaren Architektur sowie ihrer Umgebung ermöglicht. Betrachtet man das entstandene Werk vom kunsttheoretischen Aspekt, gleicht dieses einer ortspezifischen Arbeit. Kunstwerke, die zwischen architektonischen Bauwerken und beherrschter Natur schweben, zwischen temporärer oder permanenter Installation.

Der Eigentümer fungiert dabei als unbewusster Bildhauer / Künstler, der eine natürliche Formgebung dementiert, um die Bepflanzung an die Gesetze der Mathematik und Geometrie anzupassen. In seiner strengen Symmetrie bietet sie sich als geometrische Version der natürlichen Umwelt dar, bei der die Natur, nach Praxis der Ars Topiaria, in verständlichen Formen skulptiert und modelliert, geordnet und in kontrollierten Elementen gefasst wird. Dadurch entstehen spezifische Plastiken, die keine sein wollen, von Künstlern, die sich selbst nicht als solche sehen – geht es doch eigentlich nur um den Wunsch nach geordneter Privatsphäre.

 

— Regionale 20, Projekt im Aussenraum in Freiburg, Basel, Strasbourg und Mulhouse anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Regionale, Standorte unter Regionale.
22. November 2019 bis 5. Januar 2020.

 

Gerome Johannes Gadient

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Gerome Johannes Gadient, casual flow, 2019, Installationsansichten Kunsthaus Baselland, Foto: Christian Knörr, Courtesy the artist, © Gerome Johannes Gadient

*1996 in Basel, lebt und arbeitet in Basel

Im Zentrum steht der Raum. Gebündelte Materie, in der alles möglich ist. Die unendliche Anzahl von Stellen zwischen 0 und 1, der lauwarme Bereich zwischen kalt und warm, die Möglichkeit in einem Zwischenraum alles zu sehen, Haltung einzunehmen, Perspektiven und Richtungen zu vermitteln. Meine Werke begeben sich akustisch und installativ in diese Bereiche, machen Zwischenräume auf, füllen oder leeren das Dazwischen neu, stellen Seiten und Grenzen in Frage, mischen Bekanntes mit Unbekanntem und gehen dabei ganz spezifisch auf Aspekte unserer/der Zeit ein.

Die Arbeit „causal flow“ untersucht die Simultanität und Synchronizität von Räumen und Orten. Damit verbunden geht es um eigene und kollektive Erinnerungen, um Orte, an denen wir schon waren, um Räume, die wir einst betreten haben und um die Bilder, die wir damit verknüpfen. Die Arbeit versteht sich als Hörstück einer mehrschichtigen Inszenierung von räumlich-akustischen Gegebenheiten.

 Gerome Johannes Gadient

— Regionale 20, Kunstverein Freiburg, 23. November 2019 bis 5. Januar 2020, und Kunsthalle Basel, 24. November 2019 bis 19. Janaur 2020.

 

Eva Maria Gisler

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Eva Maria Gisler, Hang, 2018, © Eva Maria Gisler

*1983 in Langenthal, lebt und arbeitet in Bern

Übergangszonen im urbanen Raum und die Wechselwirkung von Kon­struktion und Dekonstruktion sind zentrale Themen in meiner Arbeit. Mich interessieren Gegebenheiten, an denen sich verschiedene Entwicklungen überlagern, wo Aufbau und Zerfall parallel existieren. In solchen heterotopischen Orten werden Veränderungsprozesse in verschiedenen räumlichen und zeitlichen Dimensionen sichtbar. Im Atelier werden die fotografisch festgehaltenen Konstel­lationen aus dem Alltag in andere Zusammenhänge verschoben oder zu skulp­turalen Strukturen verdichtet.

In der neuen Bilderserie „Objekt 01-03”, welche ich in Aarau zeige, befrage ich das Verhältnis von Realität und Modell als Rekonstruktion oder Entwurf. Die Geometrie der abgebildeten Formen hat etwas Vertrautes, das sich jedoch durch das Wechselspiel von Schärfe und Unschärfe, Vordergrund und Hintergrund und uneindeutige Materialität jeglicher Zuordnung entzieht. Die im scheinbar leeren Raum schwebenden Lichtzeichnungen können genauso maximale Vergrösserung oder Verkleinerung sein und eröffnen ein Assoziationsfeld, welches sich irgendwo zwischen Nostalgie und Science Fiction bewegt.

Eva Maria Gisler

— Cantonale Berne Jura, Kunstmuseum Thun, 14. Dezember 2019 bis 9. Februar 2020, und Musée jurassien des Arts, Moutier, 15. Dezember 2019 bis 2. Februar 2020.

— Auswahl 19, Aargauer Kunsthaus, Aarau, bis 5. Januar 2020.

 

Tonjaschja Adler

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Tonjaschja Adler, Das Lachen der Medusa, 2019, Installa­tionsansicht Kunst(Zeug)Haus Rapperswil, © Tonjaschja Adler

*1968 in Stuttgart, lebt und arbeitet in Zürich

Eine Wieder-und Weiterverwendung von angeeignetem Material, von Objekten und Texten spielen in meinen über einen langen Zeitraum angelegten Werkzyklen eine zentrale Rolle. Im Zentrum meiner künstlerischen Praxis steht eine Auseinandersetzung mit Sprache, ihre Verortung und eine unmittelbare Verbindung mit assoziierten Bildern. Als Rohmaterial verwende ich meist Gegenstände aus dem alltäglichen Gebrauch, sowie Texte mit Bezügen zu Literatur, Philosophie oder aktueller Zeitgeschichte oder ich werde selbst zu meinem Material.

Fragestellungen nach Unschärfe, Mehrdeutigkeit, ambivalenten und nicht klar zuzuordnenden Formen, die diese Uneindeutigkeit und Vervielfältigung zeigen, tauchen in meiner Arbeit immer wieder auf. Meine Ausstellungsdisplays nehmen häufig die Form von Installationen oder vorübergehenden Zusammenstellungen an. Ich reagiere mit meinen Werken meist unmittelbar auf den Ausstellungsort beziehungsweise auf die jeweilige vorgefundene Situation und die spezifischen Bedingungen.

Tonjascha Adler

— Grosse Regionale, Kunst(Zeug)Haus Rapperswil, 24. November 2019 bis 2. Februar 2020.

 

Raphael Spielmann

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Raphael Spielmann, Laokoon, 2018, Courtesy the artist, © Raphael Spielmann

*1978 in Waldshut, lebt und arbeitet in Freiburg

Bei der Erkundung neuer Technologien begegnen mir immer wieder Bilder mit einer faszinierenden Ästhetik. So förderte die Erfassung antiker Skulpturen mit einem 3D-Scanner als Zwischenergebnis digitale Fragmente in teils grellen Farben zutage. Diese montierte ich bei dem Bild „Laokoon“ zu einem lebhaften Figurengebilde. Am Bildschirm ließen sich diese in alle Richtungen drehen und besaßen eine leuchtend-metallische Anmutung. Davon beeindruckt, verspürte ich den Reiz, diese handwerklich als zweidimensionales, analoges Bild umzusetzen. Die schimmernde Oberfläche von AluDibond-Material bildete den Untergrund für die darauf in matten Acrylfarben kolo­rierten und mit Siebdruck aufgebrachten Digital-Collagen. Aus den gleichen 3D-Scans sind auch meine „Punktwolken“ entlehnt. Ähnlich wie bei einer echten Wolke bestehen diese aus einer Vielzahl von winzigen Punkten, die zusammen eine am Bildschirm dreh­bare, dreidimensionale Wolke ergeben. Ihre ätherische Erscheinung deutet für mich auf das Zeitliche, Vergängliche, auf eine verblassende Erinnerung hin.

Im Moment beschäftige ich mich außerdem mit Zeichnungen, die ich mithilfe eines Zeichen-Roboters erstelle. Im Unterschied zu einem Tintenstrahldrucker zeichnet der Roboter jede Linie mit einem Stift und ist sehr störanfällig. Wenn ich ihn etwas zu schnell zeichnen lasse oder den Andruckwinkel des Stifts variiere, wirken die Zeichnungen wie von Menschenhand gemacht. Dabei ergeben sich interessante Zufälle.

Raphael Spielmann


— Regionale 20, E-Werk Galerie für Gegenwartskunst, Freiburg, 22. November 2019 bis 5. Januar 2020, und Haus der elektronischen Künste, Basel, 24. November bis 29. Dezember 2019.

 

Aline Stalder

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Aline Stalder, Le Mummie della Valle Falceti, 2019, Foto: Alberto Mauro Fabi, Courtesy the artist, © Aline Stalder

*1980 in der Schweiz, lebt und arbeitet in Basel,  Bern und Italien

Die Künstlerin beschäftigt sich in ihren Mixed-Media-Kunstwerken mit Bräuchen und Ritualen, Geschichten ihrer Mitmenschen und Vorfahren. Sie nehmen überwiegend Bezug auf den Lebensalltag der Künstlerin. Sie spielt mit Gegenständen aus kulturellen Bereichen, spannt einen Bogen zwischen Anthropologie, Archäologie, Ethnographie und Tourismus. Sie schafft raumfüllende Objekte aus verschiedenen europäischen Kulturräumen. Dabei hinterfragt sie die Symbolik von Alltäglichem. Die in Italien entstandene Arbeit „Le Mummie della Valle Falceti“ etwa ist eine mate­rialintensive Fortsetzung ihres Schaffens. Stalder hat über mehrere Jahre eine Reihe von Objekten, wie Werkzeuge, Haushaltsgegenstände und Kinderspielsachen ausgegraben, die von den Bewohnern des Dorfes weggeworfen wurden. Die aufwändige Mumifizierung der Objekte erinnert an ein etruskisches und altägyptisches Bestattungsritual.

Stalders raumfüllende Installationen (bestehend aus Objekten, Performances und Videos), aus Alltagsgegenständen, Gefundenem sowie im eigenen Atelier angefertigten Keramiken und Assemblagen, beschäftigen sich häufig mit Ober­flächen und Hüllen. Bei ihren Arbeiten denkt sie oft an Sets, Wohnräume wie Aussenräume, in denen sie eine bestimmte Geschichte erzählen oder ein Thema ansprechen kann.

Aline Stalder

— Regionale 20, Stapflehus – Städtische Galerie Weil am Rhein, 23. November 2019 bis 19. Januar 2020.

— Cantonale Berne Jura, Kunsthaus Centre d’Art Pasquart, Biel/Bienne, 8. Dezember 2019 bis 19. Januar 2020.


Pierre-Charles Flipo

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Pierre-Charles Flipo, aus der Serie „Plaster by Fire”, 2019, Courtesy the artist

*1987 Fontainebleau, lebt und arbeitet in Düsseldorf

Material ist mir als Bildhauer sehr wichtig. Sehr früh habe ich mich entschieden hauptsächlich mit Gips als klassischem Bildhauermaterial zu arbeiten. Seit ein paar Jahren dreht sich meine Arbeit um die Herstellung von Gips. Gipssteine werden im Feuer gebrannt und dann gemahlen, um Gips herzustellen. Dieser Prozess findet Eingang in mein Werk mit Skulpturen und Fotos. Die plastischen Ergebnisse dieses Prozesses werden alle „Plaster by fire“ genannt, ein Titel, der den Bezug zum Feuer stärkt. Das Material herzustellen, bevor ich ihm überhaupt eine Form gebe, wird zu einem bildhauerischen Akt im ursprünglichen Sinn. Meine Arbeiten verhandeln Fragen von Bildhauerei und Schaffen. Ich schaffe das nötige Material für das Schaffen. Auch die Werkzeuge werden zu Skulpturen. Ich baue die Öfen, die ich benutze, um Gips herzustellen. Diese Öfen sind aus Metall und Keramik und werden als Skulpturen ausgestellt.

Pierre Charles Flipo

— Regionale 20, Kunsthalle Basel, 23. November 2019 bis 19. Januar 2020.