04/12/18

Mona Broschár

Wie sich Dinge einen Platz in der Rationalität der Gegenwart erobern

von red.

*1985 in Bad Säckingen, lebt und arbeit in Leipzig und Freiburg

In meiner Malerei generiere ich individuelle, höchst subjektive Wirklichkeiten, die nicht um reale Welten kreisen. Das Wesen meiner Bilder ist es, Überflüssiges aus dem Bildreservoir zu tilgen und stattdessen Situationen und Dinge pointiert bildnerische Gestalt annehmen zu lassen.

Die Synthese verschiedener Vorstellungsbilder tritt durch die Fülle an Assoziationen und Eindrücken konzentriert in Erscheinung. Ich schaffe Analogien zwischen den Gegenständen unseres unmittelbaren Umfeldes und schlachte hierbei vorhandene Stereotypen aus. Es entsteht schließlich eine neue Ordnung der Dinge, die sich der gewöhnlichen Kategorisierung des Sichtbaren entzieht.

Nicht selten avancieren so die Gegenstände meiner Arbeiten zu Protagonisten in einem bisweilen fantastischen Setting und erobern sich mit viel Selbstironie ihren Platz in der Rationalität der Gegenwart.

 

Regionale 19
Kunsthalle Basel
Steinenberg 7, Basel.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag 11.00 bis 18.00 Uhr, Donnerstag 11.00 bis 20.00 Uhr, Samstag bis Sonntag 11.00 bis 17.00 Uhr.
Bis 30. Dezember 2018.

Kunsthalle Mulhouse
18, Rue de la Fonderie, Mulhouse.
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag 12.00 bis 18.00 Uhr, Samstag bis Sonntag 14.00 bis 18.00 Uhr.
Bis 6. Januar 2019.

 




Mona Broschar