19/10/18

Fotografen kommen überall hin

Kostas Maros stellt in "Hidden" verborgene Orte in der Schweiz vor

von Dietrich Roeschmann

hiddenklein.jpgKostas Maros, Alpine Forschungsstation am Jungfraujoch, 2018, Courtesy the artist
Räume hinter verschlossenen Türen üben eine seltsame Faszination aus. Um herauszufinden, warum das so ist, haben der Basler Fotograf Kostas Maros und die Kunsthistorikerin Catherine Iseline 25 Orte in der Schweiz aufgesucht, zu denen die breite Öffentlichkeit keinen Zutritt hat. Von der alpinen Forschungsstation auf dem Jungfraujoch, den Techno-Katakomben des CERN und einem Halal-Schlachthaus in Baselland bis zum Turmzimmer der Maestro Suite im Zürcher Dolder Grand Hotel und dem Suizidraum der Dignitas in Forch liessen sich die beiden von der Idee leiten, das Verborgene sichtbar zu machen, ohne ihm seine diskrete Aura zu nehmen. Jetzt liegt ihre mit dem Swiss Photo Award ausgezeichnete Serie „Hidden“ als Bildband vor. Eine wunderbar suggestive Reise in Regionen des Alltags, die sich unserer Wahr­nehmung entziehen.

Hidden. Verborgene Orte in der Schweiz, Christoph Merian Verlag, Basel 2018, 192 S., 48 Euro | 49 Franken



 

 




Christoph Merian Verlag