20/03/17

Tipps vom 20. bis 26. März 2017

von red.

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How much of this is fiction, Vernissage: 22. März 2017

In post-faktischen Zeiten hat die Frage nach der Fiktion eine ganze eigene Bedeutung. In der Medienkunst wurde sie immer schon mit einer besonderen Berechtigung gestellt. Mitte der 90er Jahre operierten Künstler mit PR-Tricks und digitalen Medien. Und immer war auch ein Stück investigative Recherche dabei. Heute ist diese Kunst aktueller denn je.

HeK, Freilager-Platz 9, Basel.
23. März bis 21. Mai 2017.
HeK

 

No Secrets!

Der Witz an der digitalen Überwachung ist ja, dass wir uns ihr zu einem nicht ganz kleinen Teil selbst unterwerfen. Zehn Künstlerinnen und Künstler, darunter Ed Fornieles und Susan Morris fragen sich, woher diese Bereitschaft kommt, Privates preiszugeben und ob es ein zeitgemäßes Leben geben kann, wenn man sich nicht dem allgemeinen Trend unterwirft.

Eres-Stiftung, Römerstr. 15, München.
23. März bis 16. Juli 2017.
Eres-Stiftung

 

Bianca Brunner, Vernissage: 23. März 2017, 18.00 Uhr

Die 1974 in Chur geborene Bianca Brunner arbeitet an formalen Analogien. Ihre Malerei erinnert oft an die Struktur von Bergen, die wiederum in ihren Stoffarbeiten auftauchen. Nur ist alles viel zarter. Auch ihre Werkgruppe der Flaggen, die sie abfotografiert, kommt ganz ohne alle Schwere oder inhaltliche sowie nationale Zuschreibungen aus.

Bolte Lang, Limmatstr. 214, Zürich.
24. März bis 6. Mai 2017.
Bolte Lang

 

Herbert Brandl, Vernissage: 24. März 2017, 18.30 Uhr

Bei der Kunst muss man dem inneren Impuls folgen, ist sich Herbert Brandl sicher. Neben den Bildern den Bildern des 1959 geborenen österreichischen Künstlers entstehen immer auch Grafiken und vereinzelt Skulpturen. Während die Drucke eher konventionellen Themen wie Landschaften folgen, irrlichtern seine Skulpturen zwischen Tierfiguren und Abstraktion.

Franz Gertsch Museum, Platanenstr. 3, Burgdorf.
25. März bis 13. August 2017.
Franz Gertsch Museum

 

Sinje Dillenkofer, Vernissage: 25. März 2017, 15.00 bis 18.00 Uhr

Hier fehlt was – ganz offensichtlich. Die Futterale und Schatullen sind ja nicht zum Selbstzweck entstanden, sondern um Objekte zu schützen. Sinje Dillenkofer, die in Stuttgart studierte, zeigt in ihrer Serie „Translocals“ Schutzhüllen, die sie in Museen fotografiert hat. „Architekturen des Archivs“ nennt sie diese, die nun selbst zum Objekt werden.

Bildhalle Zürich, Stauffacherquai 56, Zürich.
25. März bis 6. Mai 2017.
Bildhalle Zürich

 

Julian Schnabel

Die Ausstellung, die zuerst im Museum Ludwig in Koblenz zu sehen war und jetzt erweitert wurde, konzentriert sich ganz auf die Grafik Julian Schnabels. Dies aber umfassend, rückt sie doch die Jahre zwischen 1983 und 2017 ins Zentrum. Schnabel hat auf alles Mögliche gedruckt: auf Samt, Planen, Glas und Porzellan und natürlich auf Papier.

Kunsthalle Jesuitenkirche, Pfaffengasse 26. Aschaffenburg.
25. März bis 11. Juni 2017.
Kunsthalle Jesuitenkirche

 

Depot Erbe

In Freiburg hat man die Gunst der Stunde genutzt und eine Kooperation zwischen dem Museum für Neue Kunst und dem Theater Freiburg lanciert. Dank des Programms der Bundeskulturstiftung „Tanzfonds Erbe“, das sich mit dem Gedächtnis des Tanzes befasst, konnte nun ein Dialog initiiert werden, der um die Frage kreist, was wir hinterlassen.

Museum für Neue Kunst, Marienstr. 10a, Freiburg.
26. März bis 1. Mai 2017.
Freiburg