08/12/17

Tobias Nussbaumer

Der Basler Künstler schafft großformatige Zeichnungen und Installation zwischen Fiktion und Wirklichkeit

von red.

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Tobias Nussbaumer, Ohne Titel (Passage), 2014, Courtesy the artist
*1987 in Basel, lebt und arbeitet in Basel

Meine Arbeit soll einen vermeintlichen Interpretationsraum, eine Handlung innerhalb der durch sie beschriebenen Handlung eröffnen. 

Weil die Zeit den Moment im Sinne eines Punktes nicht kennt, aber der Moment des Haltens um die Existenz der Zeit weiss, wird dort geplant, geordnet ‒ eine Ordnung der Dinge angestrebt. 

Die Existenz des Leerraums ist ein Problem, wenn man über Realität spricht. Das Akzeptieren oder Aushalten der Gleichzeitigkeit basiert, behaupte ich, auf der Möglichkeit zum Kunstgriff der Unterscheidung von Fiktion und Realität, die eine Unterscheidung von Virtuellem und Fiktivem sowie einer Gleichsetzung von Realität und Virtualität impliziert. Man kann sich nicht beim Beobachten beobachten, aber über sein Denken nachdenken.

Die Unterscheidung zwischen Natürlichem und Künstlichem ergibt für mich keinen Sinn, während mir die Unterscheidung von Natur und Kunst doch sehr wichtig erscheint. 

 

Regionale 18, Kunsthalle Basel, 25.November 2017 bis 7. Januar 2018, Kunstraum Riehen, 25. November 2017 bis 19. Januar 2018.
Cantonale Berne Jura, Kunsthaus Pasquart, Biel, 3. Dezember 2017 bis 14. Januar 2018.

 

 

 

 




Tobias Nussbaumer