12/12/17

Dorota Gawęda & Eglė Kulbokaitė

Die Arbeiten des Künstlerinnenduos kreist um feministisch inspirierte Theorien und Fiktionen

von red.

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Dorota Gawęda & Eglė Kulbokaitė, YGRG 14X: reading with a single hand, 2017 (o.). Installations- und Performanceansicht 13. Baltic Triennale, Centre of Contemporary Art in Vilnius, kuratiert von Vincent Honore
* in Polen und in Litauen, Kollaboration seit 2013, leben und arbeiten in Basel

Wir arbeiten seit 2013 als Künstlerduo zusammen. Unsere Projekte, Performances und Ereignisse kreisen um feministisch inspirierte Theorien und Fiktionen, Aspekte technologiegetriebener Emanzipation und die Diskursivität des Raumes. Vor vier Jahren gründeten wir die „Young Girl Reading Group” (2013–), mit der wir den Akt des Lesens als eine intime Erfahrung erforschen, die durch das laute Lesen der Worte zur öffentlichen Performance werden kann und die Beziehung zwischen dem Textkörper und dem kollektiven Körper betont. „Young Girl Reading Group” ist eine sonar-soziale Architektur der geteilten Neugier und der Gleichzeitigkeit. Die posthumane kollektive Entität „Agatha Valkyrie Ice” (2014–), die wir als virtuelle Open-Access-Persönlichkeit lancierten, ist ein partizipatorisches, selbst performendes Projekt, mit dem wir Parallelen in Fragen der Identität und der künstlerischen Produktion erkunden. Von 2015 bis 2017 kuratierte „Agatha Valkyrie Ice” das Programm des Projektraums Oslo10 auf dem Basler Dreispitz-Areal.

Regionale 18, Kunstverein Freiburg, 24. November 2017 bis 7. Januar 2018, Haus der elektronischen Künste, Basel, 25. November bis 30. Dezember, und Kunstraum Riehen, 25. November 2017 bis 19. Januar 2018.

 


 




Dorota Gawęda & Eglė Kulbokaitė