09/12/17

Tomaž Gnus

Von Bergbewältigungen und anderen unkontrollierbaren Prozessen

von red.

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Tomaž Gnus, Der dritte Berg, 2017, Courtesy the artist
*1977 in Aarau, lebt und arbeitet in Wettingen

Meine Arbeit „Der dritte Berg“ entstand nach zwei gescheiterten Versuchen, den slowenischen Berg Triglav (Dreikopf, 2864 m ü. M.) zu besteigen. Ich entschloss mich, den Berg mit dem Computer nach eigenen Vorstel­lungen zu generieren.

Mich interessiert der Umgang mit Unvorhergesehenem, mit Zuständen und Prozessen, die ich nur teilweise beein­flussen kann. In diesen Momenten entsteht zwischen dem Gewollten und dem Ungewollten ein Raum, der zu einem eigenständigen Inhalt wird.

In meiner Malerei nehme ich Bildelemente auf, die für mich eine formale oder inhaltliche Relevanz haben, und setze diese unter­einander in Beziehung. Dadurch entstehen Räume, welche wie Membranen Bestandteile von Inhalten zurück­behalten oder durchlassen.

 

Auswahl 17, Aargauer Kunsthaus, Aarau, 2. Dezember 2017 bis 7. Januar 2018.
33. Jahresausstellung der Solothurner Künstlerinnen und Künstler, Kunstmuseum Olten, 3. Dezember 2017 bis 21. Januar 2018.

 


 

 

 




Tomaz Gnus