13/12/17

Guillaume Greff

Der französische Künstler findet in verlassenen Landschaften das posthumane Zeitalter

von red.

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Guilaume Greff, Zuidelijke Randweg, Moerdijk, Noord-Brabant, Pays-Bas, 2013,  Courtesy the artist
*1977 in Sarreguemines, lebt und arbeitet in Strasbourg

Seit dem Ende meines Studiums beschäftige ich mich in meiner Arbeit mit Landschaften und architektonischen Formen. Meine Fotografien wirken wie Postkarten von anonymen, menschenleeren Orten, aufgenommen mit sachlicher Coolness und einer Distanziertheit, die in der Geschichte der Fotografie typisch ist für die Ästhetik des „Documentary Style”. Auf diese Weise möchte ich die Verlassenheit der Menschheit sichtbar und erfahrbar machen. Die verwaisten Landschaften, die ich in meinem Bilder zeige, verstehe ich als Allegorien auf unsere Welt im posthumanen Zeitalter. Seit 2015 arbeite ich an meinem neuen Projekt „Lupina”, für das ich mich mehrfach in Finnland, Island und Norwegen aufgehalten habe.

 

Regionale 18, Kunsthaus Baselland, Muttenz, und Palazzo Liestal, 25. November 2017 bis 7. Januar 2018.

 


 




Guillaume Greff