12/12/17

Sebastian Wiemer

Der Karlsruher Künstler lässt die Entstehung der Werke zu

von red.

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Sebastian Wiemer, Portable Cloud, 2016, Courtesy Galerie Clemens Thimme
*1984 in Herne, lebt und arbeitet in Karlsruhe

Mein Vorhaben ist eine lebendige Arbeit zu schaffen. Es entstehen Werke, die sich erst durch einen Reflexionsprozess des Betrachters entschlüsseln lassen.

Ich transformiere Vorgefundenes, arbeite perfor­mativ, in Serien, Modulen oder Zuständen und entwickle hierheraus meine Konzepte. Abriebe, Abrisse und Sprühbilder entstehen. Farbe wird zum Material und Material wird Farbe. Der Zufall bestimmt die finale Gestalt der Werke mit. Nicht nur der Materialität der Werke, sondern auch der Entstehung kommt damit eine herausragende Rolle zu. Der Spontaneität und dem Scheitern wird Raum gelassen – die Entstehung der Werke wird zugelassen. Die fertigen Werke machen das performative Ereignis sichtbar, die eigentliche „Performation” findet für den Betrachter nur noch imaginär statt. Die Arbeiten sind sozusagen Tatorte, welche sich nur vom Betrachter entschlüsseln lassen.

 

Regionale 18, Kunsthaus L6, Freiburg, 24. November 2017 bis 7. Januar 2018, und Kunsthaus Baselland, Basel-Muttenz, 26. November 2017 bis 7. Januar 2018.

 


 




Sebastian Wiemer