11/12/17

Katrin Niedermeier

Die in Basel lebende Künstlerin schafft in ihren Animationen und Bildern neue Subjektivitäten

von red.

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Karin Niedermeier, blooming, 2016, courtesy the artist
*1978 in Weil am Rhein, lebt und arbeitet in Basel und Weil am Rhein

Die Verknüpfung unserer „realen“, analogen Welt mit dem virtuellen Raum lässt eine neue, erweiterte Form der Wahrnehmung unseres Lebensraumes zu. Sie lässt neue Subjektivitäten, Parallelwelten sowie neue gesellschaftliche Strukturen entstehen und verwässert die Grenze zwischen Realität und Fiktion.

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Katrin Niedermeier, shift of perception, 2017, courtesy the artist
Meine Arbeiten thematisieren diesen Dialog von Analogem und Digitalem, verweisen kritisch auf die mögliche Problematik dieser utopischen Welten, werden gleichzeitig aber von eben dieser neuen Vielfalt digitaler Einflüsse belebt und stellen jeweils die Frage: Fiktion? Realität? Dies äussert sich sowohl in der Wahl der Medien, wie zum Beispiel der Malerei und der Animation, zeigt sich aber auch im Prozess der jeweiligen Arbeit und im konkreten Umgang mit dem Raum. Beide Welten werden hier vereint und werden oftmals installativ oder als virtueller Raum in einer Animation erfahrbar gemacht.

 

Regionale 18, Kunsthalle Basel und Haus der elektronischen Künste, Basel-Münchenstein, 24. November 2017 bis 7. Januar 2018.

 





Katrin Niedermeier